OBK- Fairsorgt - Verbesserung der Lebensqualität pflegebedürftiger Senioren - Kreisgesundheitsausschuss stimmt zu

Kreistagsfraktion


Wolfgang Brelöhr

In der Sondersitzung des Ausschusses für Gesundheit und Notfallvorsorge unter Vorsitz des Engelskirchener Kreistagsmitglieds Wolfgang Brelöhr stimmten die Ausschussmitglieder dem Projektantrag „OBK—FAIRsorgt“ einstimmig zu.

Als einer von 93 Anträgen hat der oberbergische Kreis sich nach Zustimmung der politischen Gremien um Fördermittel aus dem Innovationsfonds beworben. Dieser Fonds wird von allen gesetzlichen Krankenkassen finanziert und schüttet jährlich insgesamt ca. 250 Mio Euro für Projekte zur Weiterentwicklung von Versorgungsformen aus. Die Förderentscheidung wird im Herbst diesen Jahres vom Gemeinsamen Bundesausschuss in Berlin getroffen.

„Dieser Projektantrag hat enormes Potential und kann die Versorgung Pflegebedürftiger in Oberberg erheblich verbessern“, sagt Wolfgang Brelöhr, SPD-Kreistagsmitglied und Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Notfallvorsorge. Beruflich seit knapp 40 Jahren als leitender Mitarbeiter einer Krankenkasse im Gesundheitswesen tätig, sieht Brelöhr in dem Projekt große Chancen, den Kreis dabei auch für ärztlichen und pflegerischen Nachwuchs attraktiver zu machen.

In dem Projekt, das über 4 Jahre laufen würde, soll die Lebensqualität der pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren sowie die Versorgung der Pflegeheimbewohner*innen verbessert werden. Außerdem steht die Unterstützung und Stärkung der informellen Pflege durch Angehörige
und EhrenamtlerInnen genau so in der Aufzählung der Ziele, wie die Förderung und Erhaltung er Patientenautonomie für Menschen, die trotz medizinischen und pflegerischen Versorgungsbedarfs im häuslichen Umfeld verbleiben.

Auch die katholischen Kliniken Engelskirchen mit ihrer Abteilung für Geriatrie sind Kooperationspartner im Projekt. Ein überörtlich tätiges geriatrisch-gerontologischen Fachzentrum ist einer der Kerne im Projekt.

Darüber hinaus soll die Digitalisierung im Projekt vorangebracht werden. So würden alle Partner technisch vernetzt werden, bis hin zur Telemedizin im Altenheim und einem elektronischen Medikationsplan.

 
 

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