„Gute Demografiepolitik ist auch gute Bildungspolitik“

MdB und MdL

„Wir werden weniger, älter und bunter. Lebensweisen und Familienformen verändern sich. Wie begegnen wir dem Wandel ganz konkret?“, Michaela Engelmeier, MdB, begrüßte über 40 interessierte Gäste, die der Einladung der SPD-Bundestagsfraktion ins Mehrgenerationenhaus Marienheide gefolgt waren, um über den demographischen Wandel zu diskutieren.

Petra Crone, demografiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion führte ins Thema ein. „Lebensweisen und Familienformen verändern sich. Das Miteinander ist entscheidend, – das der Generationen, das der Zivilgesellschaft, das der Politik.“ Welche Chancen bietet der demografische Wandel, wie ist der Wandel gestaltbar? Wer sind mögliche Akteure und wie kann die strategische Sozialplanung in den Kommunen gelingen? Die Bundestags abgeordnete aus Kierspe ging beispielhaft auf die Situation in Marienheide ein. 

Insgesamt habe die Kommune positive Eckdaten in Bezug auf Bevölkerungsentwicklung, Qualifizierung und Kaufkraft. Im Verhältnis zu vergleichbaren Kommunen hat Marienheide wenig Ein-Personen-Haushalte, was auf gute soziale Strukturen schließen ließe. Die zweitkleinste Gemeinde im Oberbergischen Kreis hat eine etwas höhere SGB 2-Quote als der Durchschnitt und die Bevölkerungszahl wird bis 2030 als fast konstant vorausgesagt.

 

„Das Miteinander der Generationen muss clever gefördert werden, die Potentiale des Alters besser genutzt werden, denn dies bedeutet einen großen Gewinn für die Gesellschaft insgesamt, zugleich hält Teilhabe jung.“ Petra Crone berichtet von dem von ihr initiierten Arbeitskreis in Olpe und dem Märkischen Kreis.

Seit 2007 gibt es das Demografieforum Oberberg, allerdings beschrieben Veranstaltungsteilnehmer die Zusammenarbeit als zurzeit „etwas schleppend“. Man müsse Politiker wie Verwaltungen motivieren, hier mehr zusammen zu arbeiten. Viele Wortmeldungen mit Beispielen aus der kommunalen Praxis machten aber auch deutlich, dass im Oberbergischen Kreis schon einige gute Projekte das Zusammenleben der Generationen fördern. Michaela Engelmeier will das Thema mit Akteuren im Kreis vertiefen.

 

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